FAQ

Worauf Sie bei einer Kinder­brille achten sollten

  • Die Fassung sollte sich der Gesichts­form anpassen und nicht zu groß sein. Kinder­nasen sind noch nicht ausge­formt und daher sehr empfindlich für Druck­stellen. Die Nasen­pass­form der Brille ist deshalb be­sonders wichtig. Bei der Nasenauflage ist ein Sattel­steg in der Regel güns­tiger als Seiten­stege. Dieser gewähr­leistet eine gleich­mäßige Auf­lage und einen besseren Sitz auf der Nase.
  • Je kleiner die Brillen­fassung, desto geringer das Gesamt­gewicht und umso dünner die Gläser. Info: Bild mit unterschiedl. Glas­dicken) An den Schläfen sollte etwas Luft sein, ein Auf­liegen auf der Wange sollte ver­mieden werden. Die Fassung ist richtig, wenn die Pupillen etwa in der Scheiben­mitte der Fassung liegen.
  • Von Vorteil sind Kinder­brillen mit Feder­scharnier: Auch wenn die Brille mal nur mit einer Hand abge­nommen wird, bleibt die Fassung heil.
  • Bei den Bügeln sollten Sie möglichst so­genannte Sport­bügel mit Silikon­überzug wählen, da sie der Brille einen be­sonders guten Halt geben.
  • Eine Ent­spiegelung der Gläser vermindert störende Reflexe. Das Sehen ist vor allem beim Lesen unter künst­licher Be­leuchtung ange­nehmer. Das macht eine Ent­spiegelung ab dem Schul­alter sinnvoll.
  • Kunststoffgläser sind zum Schutz der Kinderaugen ein Muss.

Ab welchem Alter kann man Kinder­augen prüfen?

Schon bei einem Klein­kind kann die Brillen­glasstärke er­mittelt werden. Hier muss anders und mit einem größeren Ein­fühlungs­vermögen als bei einem Erwachsenen vorge­gangen werden. Die Genauig­keit der Messung ist aber natür­lich genauso hoch. Häufig sind visuelle Ein­schränkungen bei Kindern der Grund für Lern- und Kon­zentra­tions­schwierig­keiten – die meist erst in der Schule deut­lich werden. Augen­brennen beim Lesen, Ver­schwimmen der Zeilen und schnelles Er­müden sind Symp­tome unter denen oft schon Schüler leiden.

Wir haben mit anderen Spezia­listen eine Checkliste erarbeitet, die Ihnen Auf­schluss und An­regungen gibt, wie die Quali­tät des Seh­vermögens Ihres Kindes (oder Ihr eigenes?) beein­flusst wird.
Diese Check­liste bieten wir Ihnen dem­nächst an dieser Stelle zum Herunte­rladen an.

Wieso ist die frühe Korrektur durch eine Brille so wichtig?

Das Sehen ent­wickelt sich bei Babys vom ersten Tag an. Nur wenn die Bilder des Gesehen­en auf den Netz­häuten beider Augen abge­bildet und als Seh­eindruck verar­beitet werden, kann sich beid­äugiges Sehen voll ent­wickeln. Der Zeit­raum für den Seh-Lern­prozess ist be­grenzt und ist normaler­weise bis zur Ein­schulung abge­schlossen. Versäum­nisse im Sehen lernen lassen sich nur inner­halb der ersten Lebens­jahre nach­holen – danach ver­ringert sich die Fähig­keit dazu von Jahr zu Jahr bzw. je nach Fehl­sichtig­keit von Monat zu Monat. Das Risiko, dass wir nichts von den visu­ellen Ein­schränkun­gen unseres Kindes be­merken, ist groß. Ziehen Sie des­halb früh­zeitig einen (auf Kinder spezialisierten) Augen­arzt zu Rate, denn: Wer besser sieht, lernt auch besser. Wie das Sehen geübt werden kann, zeigt Ihnen die Web-Präsentation von www.visualtraining.de.

Woran kann ich u. a. erkennen, dass mein Kind nicht so gut sieht?

Der Frageboten zum Download gibt eventuell erste Hinweise.

Kinderbrillen-Fragebogen (PDF)

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen. Mit Klick auf den Button zeigen Sie sich einverstanden. Weiterlesen …
Akzeptieren